Ebbe und Flut
Der Wechsel von Ebbe und Flut ist eine der Grundbedingungen für die Existenz des Wattenmeeres. Die Gezeiten sind Ergebnis der Anziehungskräfte zwischen Erde, Mond und Sonne.
Im Takt des Mondes

Auf der mondzugewandten Seite wirken die Anziehungskräfte des Mondes stärker als im Erdmittelpunkt, das Wasser hebt ab und es entsteht ein Flutberg. Auf der anderen Seite ist die Anziehungskraft des Mondes geringer als im Erdmittelpunkt, das Wasser verliert den Boden unter sich und es bildet sich auch hier ein Flutberg.
Die Erde dreht sich unter den beiden Flutbergen hindurch. Der Ablauf der Tiden errechnet sich aus der Erdumdrehung sowie der Umlaufzeit des Mondes. Die Zeit zwischen Hoch- und Niedrigwasser beträgt etwa 6 h und 12 min.
Ebbe und Flut im Watt
Die Flutwelle in der Nordsee ist nur ein kleiner Ausläufer der atlantischen Flutwelle. Deshalb treten im Wattenmeer Springtide bzw. Nipptide erst zwei bis drei Tage nach Voll- oder Neumond bzw. Halbmond auf.
Nützliche Links:
- Homepage des Nationalparks Wattenmeer www.nationalpark-wattenmeer.de
- Homepage des Weltnaturerbe Wattenmeer www.waddensea-worldheritage.org
- Homepage des Nordsee-Tourismus-Service www.nordseetourismus.de
- Homepage Biosphäre Halligen: www.halligen.de






