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Rüm hart, kloar Kimming

MS Kloar Kimming

Nordische Schönheit

Im Jahr 1971 lief sie in der Mützelfeldtwerft in Cuxhaven vom Stapel: Die „Kloar Kimming“ ist ein großzügiges Ausflugsschiff, das sich optisch an die Linie der eleganten Seebäderschiffe aus der guten alten Zeit der Sommerfrische anlehnt. Sie wechselte ihren Einsatzort so häufig wie ihren Namen, blieb aber der einzigen deutschen Hochseeinsel über die Jahre treu: Zunächst war sie ab Hafen Hörnum/Sylt nach Helgoland unterwegs, dann fuhr sie zeitweise von Kiel aus ins dänische Aeroskøbing und auch nach Rostock, wurde auch zwischen den nordfriesischen Inseln und Helgoland eingesetzt. Mal hieß sie „Westerland“, dann „Stadt Kiel“, dann wiederum kurze Zeit „Mare Gaudum“, auch „Turasund“, „Pidder Lyng“ und „Adler Nordica“, bis sie wiederum zu ihrem Namen „Kloar Kimming“ zurückfand.

MS Kloar Kimming in Zahlen


1971

68,40 m

10,03 m

2,35 m

18,00 kn

2795 kW

800
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Seit dem Jahr 2002 gehört sie zur Flotte der Reederei, wurde zeitweise verchartet, lief unter anderem für die Reederei auch wieder von Sylt aus Helgoland regelmäßig an sowie die Nachbarinsel Rømø und bescherte jungen und junggebliebenen Syltern und ihren Gästen im Hochsommer mehrere unvergessliche und mittlerweile legendäre „Sunset Cruises“, ausgelassene, stimmungsvolle Partynächte auf der Nordsee bei perfektem Wetter. „Kloar Kimming“ heißt übersetzt übrigens „Klare Sicht“ und bezieht sich auf den friesischen Schlachtruf „Rüm Hart un kloar Kimming“, mit dem der Nordfriese sein großes Herz und Weitblick beschwört. Zur Zeit ist die „Kloar Kimming“ a.D., also ausser Dienst gestellt.