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Seebestattungen sind besonders

Der maritime Abschied mit Herz und Hand

Formen der Seebestattung

Die Schiffsglocke schlägt vier Glasen: „Seemann, Deine Wache ist vorbei, eine neue Wache zieht auf!“
Es gibt verschiedene Formen für eine würdevolle Seebestattung:
 
Die Bestattung im Beisein der Trauergäste findet in einem maritim-feierlichen Rahmen statt. Kerzen und Blumen schmücken die im Salon aufgebahrte See-Urne und die Tische sind dezent dekoriert. Auf dem Weg zur Seebestattung können in zeremoniellem Rahmen persönliche Worte des Gedenkens und des Abschieds gesprochen werden - auch durch uns. Wenn das Schiff die Position der Bestattung erreicht hat, geleiten die Trauergäste die Urne auf das Achterdeck, wo sie der See feierlich übergeben wird. Den Angehörigen wird ein Auszug aus dem Schiffstagebuch, ein Ausschnitt der Seekarte sowie auf Wunsch ein Foto der aufgebahrten Urne überreicht.
 
Die stille Bestattung ist eine Zeremonie ohne Begleitung. An festgelegter Position wird die Urne der See übergeben. Dementsprechend erhalten die Angehörigen den Auszug aus dem Schiffstagebuch und der Seekarte sowie auf Wunsch ein Foto der aufgebahrten Urne.

Die Seebestattung in guten Händen

Pressestimmen

Vertrauen ist uns wichtig. Erfahren Sie mehr über die Zeremonie durch das Feedback anderer. Hier finden Sie ausgewählte Pressenachrichten über die Reederei Adler-Schiffe zu dem Thema Seebestattungen.

Der maritime Abschied mit Herz und Hand

Das Besondere an einer Seebestattung sieht Rita Dethlefs in der intimen Situation an Bord des Schiffes. „Es fahren nur geladene Gäste mit, die mit dem Toten eng in Verbindung standen. In dieser vertrauten Gesellschaft können sich alle Nahestehenden ganz konzentriert dem Gedenken an den Verstorbenen widmen. Zusammen mit dem Anblick des Meeres erzeugt dies eine ganz intensive Atmosphäre", sagt sie.

Zitat aus „Letzte Ruhe im Meer" in Deutsche Seeschifffahrt, November 2010 

Zwei Tage hat es geregnet. Heute kommt zum ersten Mal wieder die Sonne zwischen den Wolken hervor. Ihre Strahlen brechen sich in dem Nordseewasser und lassen das Meer hell wie geschliffene Diamanten funkeln. Das kleine Fahrgastschiff „Adler V“ bahnt sich seinen Weg durch die für einen Herbsttag ruhige See. (...) Draußen, auf dem Achterdeck versammelt sich die Trauergemeinde um die graufarbene Urne und gedenkt noch einmal der Verstorbenen. In einem kleinen Metallbecken, das mit verschiedenen Blüten gefüllt ist, gluckst leise das Wasser vor sich hin. Besatzungsmitglied Karl-Heinz Hansen umwickelt die Urne mit einem weißen Tampen und lässt sie behutsam an der Bordwand herab in die grünlich schimmernden Fluten gleiten. (...) Kaum hat der Behälter die Wasseroberfläche berührt, versinkt er auch schon. Ein mit roten Blüten und weißen Schrift-Schleifen versehener Kranz markiert für einen Moment die Stelle. In ruhigen Bahnen kreist das Fahrgastschiff um die Position, an der die Urne in der Tiefe verschwunden ist. Die Angehörigen werden ihre Blumensträuße als letzten Gruß über die Reling.

Zitat aus „Zwischen Inseln und Halligen zur letzten Ruhe“ in Husumer Nachrichten, 2009

„Mitten im Leben sind wir vom Tod umgeben“ waren die Worte von Pastor Thorsten Wiese von der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Nordstrand-Odenbüll in seiner kurzen Andacht zur Einweihung des neu errichteten Gedenksteins am Hafen Strucklahnungshörn. Die Angehörigen von Menschen, die auf See bestattet werden, haben künftig die Möglichkeit, den Namen des Verstorbenen dort auf kleinen Marmorplatten eingravieren zu lassen. (...) „Hier am Meer mit dem Blick zum Horizont haben wir den richtigen Platz dafür gefunden. Hinterbliebene können trauern und sich erinnern. Es ist ein Ort zum Verweilen, manchmal still und friedlich, dann wieder windig und stürmisch“, sagt (Rita) Dethleffs.

Zitat aus „Gedenken mit Blick zum Horizont“ in sh:z, 14. Mai 2010

 

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Ihre Ansprechpartnerinnen rund um die Seebestattung

Karin Micklisch & Petra Krüger seebestattung@adler-schiffe.de  0 46 51 / 98 70 814 Formulare